Man sieht nichts besonderes und doch staunt man unentweg und denkt
"Was für ein Augenblick"
Diese Nacht hat etwas schönes.
Der Himmel noch nicht ganz schwarz,
tiefdunkelblau.
Wüde ich ihn mit Farben zu mischen versuchen, sogar etwas violett.
Frisch und klar - ich genieße barfuß die Nacht
... und morgen hab ich frei
:-)
Mittwoch, 30. April 2008
Rote Phase
So machen selbst rote Ampeln spass...
Guckt mal genau hin - da hat jemand einen schwarzen Aufkleber auf die Radfahrerampel geklebt. Bei rot erscheint somit ein Herz! Coole Idee! Ich habe natürlich schnell meine Kamera gezückt und dieses "Kunstwerk" festgehalten. Bei gelb erleuchtet ein Stern und bei grün ein Pfeil. Ich hoffe diese "Beschädigung" des Verkehrszeichens bleibt...
Dienstag, 29. April 2008
Wild unterwegs
Berlin - immer wieder für eine Überraschung gut!Ich fahre mit dem Radel nach Feierabend an einem schönen Frühlingsabend am Rathaus Tempelhof vorbei. Hinter dem riesigen Gebäude scheint ein Park zu sein. Ich biege neugierig ab und entdecke nach ein paar Metern ein Wildtiergehege mit Rehen! Wer hätte das hier vermutet?! Ich nicht!
Ich freue mich diese unerwartete Entdeckung gemacht zu haben. Eine Belohnung für den heutigen Tag.
Sonntag, 27. April 2008
Studentenleben
Am Abend der Gedanke:
"Yo, ich bin Student"
Ich komme zurück nach Kassel; mein zweites zu Hause. Übernachte in unserer WG, in der lauter Fremde wohnen. Mein Schlafzimmer umgestaltet, in meinem Bett jemand anderes! Ich schlafe auf einer dünnen Schaumstoffmatte auf dem Boden in meinem völlig ausgekühltem Atelier. Zumindest habe ich einen Raum für mich!
Zu Hause ist dort, wo private Dinge sind. Hier wimmelt es von Kunst und Büchern, welche mich begleitet haben.
In Berlin habe ich nur das nötigste. Eine Matraze zum Schlafen, zwei Kleiderstangen, als Tisch eine Spanplatte auf Böcken.
Dort ist mein jetziges Arbeitsleben. Mehr brauche ich dort nicht.
Am Nachmittag geht es zurück in meine Kindheit - nach Beverungen. In meinem Zimmer alte Erinnerungen, im Elternhaus immer was los. Eine grosse Familie ist schon etwas besonderes.
Student: Überall eine kleine Bleibe.
Abenteuerlust pur, Reisefieber - das geht auch mit wenig Geld.
Ich bin zufrieden und möchte mit niemanden meine ungewöhnlichen 3 ZKB tauschen.
"Yo, ich bin Student"
Ich komme zurück nach Kassel; mein zweites zu Hause. Übernachte in unserer WG, in der lauter Fremde wohnen. Mein Schlafzimmer umgestaltet, in meinem Bett jemand anderes! Ich schlafe auf einer dünnen Schaumstoffmatte auf dem Boden in meinem völlig ausgekühltem Atelier. Zumindest habe ich einen Raum für mich!
Zu Hause ist dort, wo private Dinge sind. Hier wimmelt es von Kunst und Büchern, welche mich begleitet haben.
In Berlin habe ich nur das nötigste. Eine Matraze zum Schlafen, zwei Kleiderstangen, als Tisch eine Spanplatte auf Böcken.
Dort ist mein jetziges Arbeitsleben. Mehr brauche ich dort nicht.
Am Nachmittag geht es zurück in meine Kindheit - nach Beverungen. In meinem Zimmer alte Erinnerungen, im Elternhaus immer was los. Eine grosse Familie ist schon etwas besonderes.
Student: Überall eine kleine Bleibe.
Abenteuerlust pur, Reisefieber - das geht auch mit wenig Geld.
Ich bin zufrieden und möchte mit niemanden meine ungewöhnlichen 3 ZKB tauschen.
Sonntag, 13. April 2008
Der Mönch am Meer
Am Rand bekomme ich eine Zusammenfassung von Caspar David Friedrichs Leben mit.
Er hat sich mit dem Menschen und der Natur beschäftigt.
Ich höre ein Rauschen - ist es das Meer?
Kälte steigt in mir auf. Andere Besucher ziehen ihre Jacken vor dem kalten Bild an.
Das Meer ist dunkel, der Strand schaut wie Eis aus.
Es ist ruhig - kaum Bewegung. Die Person ist allein. Der Himmel bricht auf - er lichtet sich.
Drei Tauben sind beim näheren betrachten zu erkennen.
Der Mönch ist im Detail dargestellt - die Hand am Mund.
Kein Eis, Sand mit Gras - Nebel steigt auf, dunkler Nebel.
Ich muss vor dem Bild stehen, im sitzen kann ich es nicht genießen.
So wie der Mönch vor dem Meer, stehe ich nun vor seinem Bild.
Ein wahnsinns Künstler!
Er hat sich mit dem Menschen und der Natur beschäftigt.
Ich höre ein Rauschen - ist es das Meer?
Kälte steigt in mir auf. Andere Besucher ziehen ihre Jacken vor dem kalten Bild an.
Das Meer ist dunkel, der Strand schaut wie Eis aus.
Es ist ruhig - kaum Bewegung. Die Person ist allein. Der Himmel bricht auf - er lichtet sich.
Drei Tauben sind beim näheren betrachten zu erkennen.
Der Mönch ist im Detail dargestellt - die Hand am Mund.
Kein Eis, Sand mit Gras - Nebel steigt auf, dunkler Nebel.
Ich muss vor dem Bild stehen, im sitzen kann ich es nicht genießen.
So wie der Mönch vor dem Meer, stehe ich nun vor seinem Bild.
Ein wahnsinns Künstler!
Wenn du eine Pechsträhne hast, färb sie blond!
Normal konnte ich mich auf meine Intuition immer verlassen.
In letzter Zeit spielt sie mir öfter einen Streich und ich entscheide mich für das falsche!?
Fahre ich mit dem Rad, fängt es an zu regnen,
denke ich, die Autos bleiben noch stehen und ich düse los - rollen sie an,
steige ich rechts oder links in der U- Bahn aus - natürlich entscheide ich mich für die entfernteste Ausstiegsrichtung.
Meine Haarfärbung ist mittlerweile ganz rausgewachsen,
vielleicht brauche ich mal wieder blonde Stränchen?!
In letzter Zeit spielt sie mir öfter einen Streich und ich entscheide mich für das falsche!?
Fahre ich mit dem Rad, fängt es an zu regnen,
denke ich, die Autos bleiben noch stehen und ich düse los - rollen sie an,
steige ich rechts oder links in der U- Bahn aus - natürlich entscheide ich mich für die entfernteste Ausstiegsrichtung.
Meine Haarfärbung ist mittlerweile ganz rausgewachsen,
vielleicht brauche ich mal wieder blonde Stränchen?!
Das Orakel
Kennt ihr noch die alte Frau, die gerne Kekse macht und sie NEO anbietet?
Ja, genau die aus dem Matrix-Streifen!
Sie verkauft jetzt Second-Hand-Ware in einem kleinen Kreuzberger-Lädchen.
Ich habe das Orakel getroffen!
Sie lächelte wie im Film, hatte die selbe Brille tief auf der Nase sitzen und brummte als ich mit ihr feilschte. Sie saß in einem alten Sessel, auf dem Tresen ein Kreuzworträtsel, hinter ihr ein riesiger Heizstrahler, überall Decken, auf denen sich Katzen räkelten...
Der Laden vor lauter Klamotten sehr düster, sehr mysteriös und geheimnissvoll .
Es war unsere Bestimmung hineinzugehen und dort zu shoppen - definitiv!
:-)
Ja, genau die aus dem Matrix-Streifen!
Sie verkauft jetzt Second-Hand-Ware in einem kleinen Kreuzberger-Lädchen.
Ich habe das Orakel getroffen!
Sie lächelte wie im Film, hatte die selbe Brille tief auf der Nase sitzen und brummte als ich mit ihr feilschte. Sie saß in einem alten Sessel, auf dem Tresen ein Kreuzworträtsel, hinter ihr ein riesiger Heizstrahler, überall Decken, auf denen sich Katzen räkelten...
Der Laden vor lauter Klamotten sehr düster, sehr mysteriös und geheimnissvoll .
Es war unsere Bestimmung hineinzugehen und dort zu shoppen - definitiv!
:-)
Der stärkere siegt
Der Strassenverkehr in Berlin ist schon was ganz besonderes...
Mit dem Auto ist man jedenfalls auf einem flotten Reifen unterwegs. Passt dir irgendwas nicht, drückst du auf die Hupe;
siehst du eine Gefahr auf dich zukommen, hupst du;
willst du einfach auch mal hupen, weil das die anderen auch ständig tun - drück auf die Hupe!
Als Neueinsteiger im 2-Rad-Verkehr werde ich natürlich auch angehupt. Ich "eier" zu langsam rum und der Verkehr staut sich hinter mir - es wird gehupt. Fahre ich bei rot über die Ampel, obwohl alle stehen und ich keinen Sinn sehe anzuhalten oder weil ich ohne Licht fahre, da es kaputt ist...
Egal, irgendwie kommt man immer durch! Der stärkere siegt!
Mit dem Auto ist man jedenfalls auf einem flotten Reifen unterwegs. Passt dir irgendwas nicht, drückst du auf die Hupe;
siehst du eine Gefahr auf dich zukommen, hupst du;
willst du einfach auch mal hupen, weil das die anderen auch ständig tun - drück auf die Hupe!
Als Neueinsteiger im 2-Rad-Verkehr werde ich natürlich auch angehupt. Ich "eier" zu langsam rum und der Verkehr staut sich hinter mir - es wird gehupt. Fahre ich bei rot über die Ampel, obwohl alle stehen und ich keinen Sinn sehe anzuhalten oder weil ich ohne Licht fahre, da es kaputt ist...
Egal, irgendwie kommt man immer durch! Der stärkere siegt!
Die Welt...
Meine WELT ist ca 1,50m lang und 0,80m hoch.
Das tief-dunkelblau ist der wahnsinn. Grosse Eisflächen sind zu erkennen, Wüsten und Gebirge. Ich entdecke immer wieder neue Inseln und schaue nach ihrem Namen - wusste vorher gar nicht, dass es sie überhaupt gibt!
In Europa stecken überall weisse Markierungsnadeln. Bald kommt die Nord- Westlichste überhaupt hinzu.
Das Fernweh hat mich gepackt. Ich will die Welt erobern.
Vorerst auf der Landkarte über meinem Bett...
Das tief-dunkelblau ist der wahnsinn. Grosse Eisflächen sind zu erkennen, Wüsten und Gebirge. Ich entdecke immer wieder neue Inseln und schaue nach ihrem Namen - wusste vorher gar nicht, dass es sie überhaupt gibt!
In Europa stecken überall weisse Markierungsnadeln. Bald kommt die Nord- Westlichste überhaupt hinzu.
Das Fernweh hat mich gepackt. Ich will die Welt erobern.
Vorerst auf der Landkarte über meinem Bett...
Sonntag, 6. April 2008
Ein Museumsbesuch
Ich gehe durch die vielen Räume und staune.
Erst als ich mich hinsetze und verweile, fangen die Bilder an zu erzählen.
In mir steigt der Drang auf, selbst zu Farbe und Pinsel zu greifen.
Ich möchte mich in meiner persönlichen Handschrift ausdrücken.
In meinem Geist sind so viele Ideen!
Kunst berichtet über den Künstler, sie geht in die Tiefe und treibt nicht an der Oberfläche.
Ich möchte expressionistisch malen - kraftvoll und aufrichtig.
"Vor einem Bild hat jeder sich hinzustellen,
wie vor einem Fürsten - abwartend, ob und was es zu ihm sprechen werde;
und wie jenen, auch dieses nicht selbst anzureden:
denn da würde er nur sich selbst vernehmen."
Schopenhauer
Erst als ich mich hinsetze und verweile, fangen die Bilder an zu erzählen.
In mir steigt der Drang auf, selbst zu Farbe und Pinsel zu greifen.
Ich möchte mich in meiner persönlichen Handschrift ausdrücken.
In meinem Geist sind so viele Ideen!
Kunst berichtet über den Künstler, sie geht in die Tiefe und treibt nicht an der Oberfläche.
Ich möchte expressionistisch malen - kraftvoll und aufrichtig.
"Vor einem Bild hat jeder sich hinzustellen,
wie vor einem Fürsten - abwartend, ob und was es zu ihm sprechen werde;
und wie jenen, auch dieses nicht selbst anzureden:
denn da würde er nur sich selbst vernehmen."
Schopenhauer
Nie wieder "Radlos"
Seit einer Woche bin ich jetzt mit dem Drahtesel unterwegs. Vier Wochen hat es gedauert bis ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass ich die verrückte Idee morgens mit dem Farrad 10 km zu radeln, in die Tat umgesetzt habe. Ich weiss nicht wirklich wo es lang geht, aber ich schließe mich einfach den wild radelnden anderen Rasern an und heize zwischen den stehenden Autos hindurch, düse über rote Ampeln und gebe ordentlich Gas. Habe gar nicht geglaubt, dass das so viel Spass machen kann. Damit ich auch "sicher" unterwegs bin, ziehe ich mir sogar ein rosa Haargummi über das Hosenbein, damit sich da unten an der Kette nix verheddert oder gar schwarz wird. Panische "wo ist mein Fahrradschlossschlüssel" - Aktionen hab ich auch schon hinter mir. Wer ist auch in der Lage beim Obstkauf den Schlüssel aus der Hand mit in die Obsttüte zu packen, mitzuwiegen und sich nachher zu fragen, wo er ist! Das kann nur ich!
Mittwoch, 2. April 2008
und jetzt auch noch ein Blog...
Ohne Ort kein Glück.
Ich habe mir für das kommende halbe Jahr Bärlin ausgesucht.
Meine kleinen Abenteuer möchte ich hier in einer Art Tagebuch öffentlich darstellen.
Warum ich schreibe und vom schreiben nicht mehr los komme?
Es ist für mich schon zu einem Ritual geworden
und ich möchte euch an ein paar Anekdoten aus meinem Berlin- Leben teilhaben lassen.
Viel Spass beim lesen!
Ich habe mir für das kommende halbe Jahr Bärlin ausgesucht.
Meine kleinen Abenteuer möchte ich hier in einer Art Tagebuch öffentlich darstellen.
Warum ich schreibe und vom schreiben nicht mehr los komme?
Es ist für mich schon zu einem Ritual geworden
und ich möchte euch an ein paar Anekdoten aus meinem Berlin- Leben teilhaben lassen.
Viel Spass beim lesen!
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