heute habe ich das leben betrachtet, zuerst arbeitende männer am westhafen,
menschen, die aus der s- bahn kommen,
kaffeetrinker in der mensa der akademie der künste,
touristen im nikolaiviertel,
einen gitarristen auf dem gentarmenmarkt.
die meisten menschen hatten zeit,
genossen den grauen donnerstag draußen in der stadt.
Freitag, 29. August 2008
Sonntag, 24. August 2008
Schnellskizze
Es gibt nicht viele Kunstwerke, die mich aus der Bahn werfen können.Heute traf mich Caravaggio plötzlich und unerwartet.
Ich wandel durch die Gemäldegalerie und plötzlich taucht dort der "Amor als Sieger" auf.
Mein Herz schlägt auf einmal schneller, der Atem stockt und die Augen werden feucht.
Ein wahnsinns Bild - ein wahres Meisterwerk.
Mein gefühltes ist in dieser kleinen Schnellskizze festgehalten.
Im Englischen Garten
Gemächlich gehe ich über den feuchten Kiesweg. Die hölzernen Parkbänke vom Regen völlig durchnässt. Von den Bäumen tröpfelt es. Dunst schleicht über den Teichen herbei. Die Blätter der Bäume berühren zart die Oberfläche des Wassers.
Es ist grau und kalt. Ich spüre den Herbst. Schleichend naht er herran, die Sonne schafft es nicht mehr durch den Wolkenvorhang. Stille kehrt wieder ein und zu hören ist nur das Geräusch meiner Schritte über den nassen Kies.
Es ist grau und kalt. Ich spüre den Herbst. Schleichend naht er herran, die Sonne schafft es nicht mehr durch den Wolkenvorhang. Stille kehrt wieder ein und zu hören ist nur das Geräusch meiner Schritte über den nassen Kies.
Zu Gast im Kanzlerinnenamt


Staatsgast sein ist schon was tolles. Heute war ich zu Besuch im Bundeskanzlerinnenamt.
Ich habe mir die Galerie der Kanzlerportraits angeschaut, Cocktails geschlürft, mich auf die bequemen Ledersessel gesetzt... und durch Zufall ist mir die ANGIE über den Weg gelaufen! Na ja, sie arbeitet da ja auch. Und weil wir zwei uns so gut verstehen, hat sie mir sogar ihren Namen auf ein Prospekt gekritzelt, danke!
Donnerstag, 14. August 2008
komisch
Wenn man zu viel arbeitet und zu wenig schläft,
fängt man an, komische Ding zu tun:
legt sich so auf den Boden, weil der Rücken weh tut,
baut sich bequeme Handgelenkstützen aus Schals,
starrt aus dem Fenster den Mond an
und fragt sich, ob es sein kann,
dass er hier in Berlin sogar etwas anders aussieht als in Kassel...
fängt man an, komische Ding zu tun:
legt sich so auf den Boden, weil der Rücken weh tut,
baut sich bequeme Handgelenkstützen aus Schals,
starrt aus dem Fenster den Mond an
und fragt sich, ob es sein kann,
dass er hier in Berlin sogar etwas anders aussieht als in Kassel...
Dienstag, 12. August 2008
Das rote Hörnchen
Das Fell fuchsrot,
es springt in den Baumkronen der Straßenbäume entlang.
Es sieht aus, als wär es in Eile - rennt - springt - putz sich ...
Fast täglich sehe ich die kleinen Nager vom Fenster aus.
Einmal saß sogar eins morgens in meinem geöffneten Fenster!
Ein Gast vom Land sagte erstaunt:
"Da muss ich erst nach Berlin fahren um das erste mal im Leben ein Eichhörnchen zu sehen"!
es springt in den Baumkronen der Straßenbäume entlang.
Es sieht aus, als wär es in Eile - rennt - springt - putz sich ...
Fast täglich sehe ich die kleinen Nager vom Fenster aus.
Einmal saß sogar eins morgens in meinem geöffneten Fenster!
Ein Gast vom Land sagte erstaunt:
"Da muss ich erst nach Berlin fahren um das erste mal im Leben ein Eichhörnchen zu sehen"!
Samstag, 9. August 2008
kleines worträtsel
ZUR ZEIT keine abenteuer
zur zeit diszipliniert am schreibtisch
den blick auf den monitor
den finger auf der maus
"wer etwas besonderes sehen will,
muss das ENTDECKEn,
was andere nicht beachten"
ICH erkunde MEINE eigens erstellte VIRTUELLE WELT
ich lerne 3D zu zeichnen
und hole ein stück landschaft In Meinen RECHNER
zur zeit diszipliniert am schreibtisch
den blick auf den monitor
den finger auf der maus
"wer etwas besonderes sehen will,
muss das ENTDECKEn,
was andere nicht beachten"
ICH erkunde MEINE eigens erstellte VIRTUELLE WELT
ich lerne 3D zu zeichnen
und hole ein stück landschaft In Meinen RECHNER
Donnerstag, 7. August 2008
Vielen Dank für die Blumen, vielen Dank, wie lieb von DIR...
Vorgestern war ich der Gratulant und ich möchte mich bei allen bedanken, die an mich und mein zartes Alter gedacht haben.
Noch nie habe ich eine Dankesrede gehalten – jetzt ist es an der Zeit!
Ich danke:
Meinem Gast und den 3,4 Millionen, die mit mir in Berlin gefeiert haben,
den fleißigen Anrufern, Kartenschickern, SMS- Schreibern und StudiVZ- Gratulanten. Ein Dankeschön gilt auch Tschibo, die mir ein lustiges Video mit quakenden Fröschen per Mail geschickt haben und GMX, die mir Glückwünsche mit einem persönlichen Handyangebot unterbreiteten,
d a n k e ...
Ich habe mich über den Tag gefreut, an dem ich mir alles wünschen konnte, über die unerwarteten Präsente und über den Glückskeksspruch, der mir vorhergesagt hat, „Niemand kann Deine glückliche Zukunft trüben.“
Noch nie habe ich eine Dankesrede gehalten – jetzt ist es an der Zeit!
Ich danke:
Meinem Gast und den 3,4 Millionen, die mit mir in Berlin gefeiert haben,
den fleißigen Anrufern, Kartenschickern, SMS- Schreibern und StudiVZ- Gratulanten. Ein Dankeschön gilt auch Tschibo, die mir ein lustiges Video mit quakenden Fröschen per Mail geschickt haben und GMX, die mir Glückwünsche mit einem persönlichen Handyangebot unterbreiteten,
d a n k e ...
Ich habe mich über den Tag gefreut, an dem ich mir alles wünschen konnte, über die unerwarteten Präsente und über den Glückskeksspruch, der mir vorhergesagt hat, „Niemand kann Deine glückliche Zukunft trüben.“
Montag, 4. August 2008
Sternenstaub
Ich habe festgestellt, dass die Nacht auf dem Land viel tiefer ist, als die in der Stadt.
Viel schwärzer und einsamer.
Heute war ich einen Tag allein - allein unter 3,4 Millionen.
Ich blicke in den Nachthimmel und teile ihn mit sämtlichen Menschen auf dieser Erde.
endlich - unendlich - und noch viel weiter.
"Und schließlich sind wir selbst Sternenstaub."
Nun suche den Schlüssel zum Schlaf...
Viel schwärzer und einsamer.
Heute war ich einen Tag allein - allein unter 3,4 Millionen.
Ich blicke in den Nachthimmel und teile ihn mit sämtlichen Menschen auf dieser Erde.
endlich - unendlich - und noch viel weiter.
"Und schließlich sind wir selbst Sternenstaub."
Nun suche den Schlüssel zum Schlaf...
Sonntag, 3. August 2008
sonntag
...es ist halb fünf nachmittags.
ich muss was "schaffen", liege aber total kaputt auf dem bett.
die füße geschunden von einer tour mit berlinentdeckern aus der heimat.
ich mag mein bett und beschließe fast heute nix zu tun, sage ja zur freiheit.
mein urlaubsantrag liegt dem schlechten gewissen bereits vor,
ein vollbad ist schon genommen.
ich kämpfe mich an den rechner und gehe ins internet,
schleiche mich aber wieder davon und setze mich "unter Linden" an das offene küchenfenster - schaue dem treiben auf der strasse zu. in der hand einen geklauten kaffee von meiner mitbewohnerin.
dann kommt die polizei vorbeigefahren. tat ich mit meiner nichtstuerei und meinem mundraub etwas verbotenes?
ans ausruhen ist nicht zu denken, also dachte ich nicht daran und tat es einfach...
ich muss was "schaffen", liege aber total kaputt auf dem bett.
die füße geschunden von einer tour mit berlinentdeckern aus der heimat.
ich mag mein bett und beschließe fast heute nix zu tun, sage ja zur freiheit.
mein urlaubsantrag liegt dem schlechten gewissen bereits vor,
ein vollbad ist schon genommen.
ich kämpfe mich an den rechner und gehe ins internet,
schleiche mich aber wieder davon und setze mich "unter Linden" an das offene küchenfenster - schaue dem treiben auf der strasse zu. in der hand einen geklauten kaffee von meiner mitbewohnerin.
dann kommt die polizei vorbeigefahren. tat ich mit meiner nichtstuerei und meinem mundraub etwas verbotenes?
ans ausruhen ist nicht zu denken, also dachte ich nicht daran und tat es einfach...
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