Donnerstag, 31. Juli 2008

Eine wertvolle Aufnahme




Das ich das nochmal erleben durfte - schluchtz...
ein orginal Rosinenbomber auf dem Tempelhofer Flugplatz in Aktion! Bald wird er dieses Rollfeld verlassen und nach Schönefeld verlagert. Ab Oktober 2008 wird der Flughafen geschlossen. Ich war gegen die Schließung - fand es täglich sehr interessant daran vorbeizufahren und großartig gestört hat es mich auch nicht!
Aber was solls, "ich bin kein Berliner" und durfte somit auch nicht zur Abstimmung gehen...

Was bleibt, ist das damals flächengrößte Gebäude der Welt, dessen Gesamtlänge bei 1,2 KM liegt und heute noch zu den längsten Europas zählt!
Was aus dem historischen Platz wird ist noch unklar; vielleicht dient er weiter als Filmkulisse wie z. B. in "Was tun wenn´s brennt", den ich kürzlich gesehen hab.

"Moment, das kenn ich doch, das ist doch hier gleich um die Ecke..."




Wetten das...




Heute kann ich wieder eine Sache von meiner Liste abhaken.
Welche Liste? Na die, mit den Dingen, die ich unbedingt einmal erlebt haben will!

Heute war ich auf der Pferderennbahn.
Tierisch Gigantisch, es war das grösste Pferderennen Deutschlands!

Ich hatte keine Ahnung wie man dort wettet,
habe mich auch vorher nicht informiert, wie alt das Tier ist, auf das ich setze, wie es um seine Kondition steht, ob die letzten Rennen gut gewesen sind...

Für mich war klar, ich wette in der ersten Runde 5 € auf Sieg auf das Pferd mit der Nummer 5.

Der gute Hengst hieß, wie sich dann herausstellte, "Italien Stalien". Komischer Name; am Rand standen soger Leute, die diesen Namen voller Euphorie laut gerufen haben!

"Italien Staliiiieeeeennnnn......"

Da sah ich dann auch zum ersten mal, nach dem ich schon gesetzt hatte, den Gaul mit seinem Jockey. Er hatte weissen Schaum vor dem Maul und ich dachte schon: OK, der wird es wohl nicht bringen... Kurz vor dem Start ritten die 10 Teilnehmer dann eine Parade, in der die Pferde mit Jockey kurz über Mikro vorgestellt wurden.

Nummer 5 fehlte! Es hatte die Parade verpasst und kam als letztes mit grossem Abstand irgendwann auch an der Tribüne vorbei getrabt!

Zu meiner Erstaunen war mein Tipp aber gar nicht so schlecht - 13 € hätten es aus meinem 5€ Einsatz werden können, aber Italien Stalien wurde auf der Zielgeraden mit einer Kopflänge überholt und ich wurde nur Zweiter.


Mittwoch, 30. Juli 2008

Wer posiert denn da?

Abends in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs -
ich spatziere wie viele andere an der Spree entlang und genieße den ausklingenden Tag.
Das denken sich auch die beiden in Weiss...
Nur das sie nicht, wie ich, in Fotografien die Abendstimmung festhalten, sondern Teil der Abendstimmung werden. Sie halten mitten auf der Strasse an und posieren irgendwelchen Menschen mit Kameras in der Hand.
Wer kennt diese Persönlichkeiten?
Wer ist mir da vor die Kamera gelaufen?



sommer

hell - dunkel - hell - dunkel -
licht im schatten

es hört sich an wie regen
ist aber grün und hängt an den bäumen
es klappert und ich sehe nach -
laufende schwäne über dem wasser

menschen sitzen, lesen, schauen
spatzen picken nach essbarem
fahrräder klappern auf sandigem weg

es ist warm, der wind pustet milde
mein finger wickelt sich um trockenes gras
ich bin draußen

Montag, 28. Juli 2008

Lesestoff

Lust auf einen Neubeginn?

Schaut euch das kostenlose Magazin für junge Kunst online an.

PARAGUAS

http://issuu.com/paraguas/docs/paraguas10


Was verstehen die Paraguas-Künstler unter einem “Neubeginn”?
Ihre Assoziationen, Vorstellungen und Geschichten lest ihr in Paraguas Nr.10 ...

In dieser Ausgabe bin ich im Lektorat tätig gewesen - es lohnt sich!

Sommer und frei

"Den Tag zu pflücken und den Augenblick zu leben"
Schön gesagt und jetzt auch machbar. Jedenfalls für mich, denn ich habe frei.
Ich beschließe ab jetzt zu leben; raus ins Freie, weg von der Routine...
Der Montag kann mir gar nix mehr. Meine Kreativität schob ich vor mir her,
jetzt hat sie wieder Platz. Mal sehen, welche grossen Dinge in naher Zukunft entstehen.

Gruss aus dem sommerlichen Berlin

Montag, 21. Juli 2008

ich hab wieder ZEIT

Die Freiheit hat mich wieder - ich kann es noch gar nicht richtig fassen.
Es ist Montag und ich bin morgens liegen geblieben; habe irgendwann gefrühstückt,
mich danach wieder ins Bett gelegt - herrlich!
Richtig freuen konnte ich mich an meinem letzten Arbeitstag nicht.
Ein Stück meines Lebens ist vorbei und einige Personen werden mir schon fehlen.
Aber ein neuer Abschnitt beginnt und bis dahin kann ich meine Freiheit genießen.
Nur das tun zu müssen, worauf ich lust habe.
Darum habe ich heute auch schon zu früher Stunde mit meiner Mitbewohnerin eine
Flasche Rotwein aufgemacht, mich danach in die schäumende, heiße Wanne gelegt und den Tag genossen.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Auf Wiedersehen

Ein Tag, vor dem man sich innerlich schon länger fürchtet;
dem man am liebsten aus den Weg gehen will,
obwohl man im Anschluss den gemeinsamen Weg verlässt!
Irgendwann kommt der Zeitpunkt,
da steht man an der Wegesgabelung,
schluckt...
hat einen dicken Klos im Hals, der sich bis in den Bauch herunter zieht.
Worte sind an diesem Punkt nicht meine Stärke.
Feuchte Augen drücken das aus, was man nicht aussprechen kann...

Mittwoch, 16. Juli 2008

"Schönen Feierabend"

Endlich zu Hause...
Und was macht man so mit seinem Feierabend?
Normale Leute sind dann müde!
Ich schleppe mich verschwitzt von meiner aufregenden 9 km Fahrradtour mit der schweren Einkaufs- Jutetüte ins 4 OG und schließe mit letzter Kraft die Tür auf.

Die gute Seele ist dann schon daheim und wir erzählen uns in der Küche von unserem Tag.

Heute wieder eine kleine Radfahrgeschichte:
Die Ampel zeigt grün, aber irgendwann wird sie umspringen. Das weiss ich genau! Zu lange leuchtet sie schon in ihrer beruhigenden Farbe.
Ich rase mit einem pelzigem Gefühl im Hirn automatisch weiter.
OK, immer noch grün - geschafft!
Links die schnell ankommenden Rechtsabbieger von der Autobahn, die auch grün haben.
Unter anderem ein dicker LKW. Ich stelle mir vor, er fährt nicht wie die anderen um die Ecke, sondern würde auf mich zu rasten und ich bin mal wieder ganz knapp bei rot über die Ampel gekommen - wie ein so manches mal. Aber nein, ich achte jetzt auf die Verkehrszeichen! Und außerdem biegt der Brummi ja rechts ab!
Aber was ist das - nein - ER beachtet die Ampelschaltung nicht und knallt gerade aus auf mich zu und fegt mich fast vom Radweg!

Was für eine Vorahnung!

Freitag, 11. Juli 2008

ein ganz normaler Tag...

Ich habe meinen Blog ein wenig vernachlässigt - aber irgendwann wir das Berlinabenteuer auch zum Alltag und vieles erscheint NORMAL.
Es ist also normal
-dass bei uns im Hinterhof jemand vor einer kleinen Runde anfängt Harfe zu spielen
-dass alle Kollegen (mich eingeschlossen) bei strömenden Regen mit dem Rad zur Arbeit fahren
-dass mir ein Obdachloser in der U-Bahn die Tür aufmacht
-dass auf dem Wochenmarkt in Neukölln kaum jemand deutsch spricht
-dass ich jeden Tag etwas neues entdecke und staunen kann
All dies ist typisch für die Hauptstadt - Sachen, die mir an einem ganz normalen Tag passieren!